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BeitragVerfasst: Di 18. Jul 2017, 11:43 
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Das sind doch mal gute Neuigkeiten. Solange die Grundlegenden Komponenten wie Fahrwerk und Bremsen noch sauber funktionieren, ist alles andere ja halb so schlimm. Zu Not muss man in ein paar tausend km nochmal etwas nachkleben :-)

Dir auf jeden Fall weiterhin viel Spaß und eine tolle Reise mit vielen neuen Eindrücken!


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BeitragVerfasst: So 21. Jan 2018, 18:50 
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Hier ein kurzer Nachtrag zum reparierten Unfallschaden, spät aber präzise ;)

Der Aufprall mit dem linken Gabelholm an der Stoßstange wies die Maschine nach rechts ab wo sie auch gleich auf dem Lenker und Gepäck landete. Ein paar Teile streiften das Auto noch und wurden verbogen.

In Scherben waren der Scheinwerfer (aber nicht die H4!) und die Vorderradabdeckung. Die Polizei übergab mir sogar die Bruchstücke auf die Hand. Verbogen die Halterung der Nebelscheinwerfer und deren selbst angefertigtes Gehäuse. Problematisch der eingedrückte Frontrahmen und nach hinten geschobenes Cockpit, was bis zur Werkstatt den Lenkeinschlag deutlich reduzierte. Der linke Gabelholm war um ca. 2 cm nach oben verschoben, sichtbar am Schmutz. Die Gabel also an allen Schrauben inkl. Achse entlastet, dran gerüttelt, und wieder ausgerichtet. Bremsscheibe unangetastet!

Nach Abbau der kompletten Front musste der Frontrahmen zurückverformt werden. Am erfolgreichsten war die Variante, in angebautem Zustand mit langer Eisenstange ranzugehen. Die Warmverformung (Benzinkocher) war mangels Schraubstock oder anderer Haltemöglichkeit nicht erfolgreich, platzte nur die Farbe ab. Auch am Lenker wurde kalt gezerrt.

Am Plastik wurde das meiste mit einem Kunststoffschweißgerät (gezielte Heißluftdüse, regelbar) repariert. Geiles Teil, Marke 'KingKong' das in der Werkstatt von IRBIS (lokaler Motorradclub) zu finden war. Die Vorderradabdeckung konnte mit Klebstoff geheilt werden, weil ABS-Plastik.

Der Frontscheinwerfer wurde zunächst komplett geöffnet trotz klebriger Versiegelung. Scheibe musste aber von der Rückwand getrennt werden, um den völlig zerstörten Reflektorrahmen zu kleben (hielt auch, fehlten nur zwei Teile). Die Plastikscheibe selbst wurde mit klarem Silikon von innen und außen geklebt. Hinten musste die fehlende Schraubhalterung mit einem weggeworfenen Plastikstück nachgebildet werden.

Unfassbar: Diese Reparatur kam fast auf die ursprünglichen Spaltmaße zurück, und hielt 16.800 km bis nach Hause, ohne Nacharbeit und vor allem - ohne Wassereinbruch im Scheinwerfer!

Die Kosten beliefen sich auf rund 8 Euro für Klebstoffe und Silkon im lokalen Supermarkt, und 30 Dollar für fast eine Woche Zeit in der Werkstatt. Allerdings habe ich fast nur mit eigenem Werkzeug und selbst dran gearbeitet. Der örtliche Mechaniker musste einem Schotten seinen 'China-Eintopf' (neuer Motorkopf) und dessen Kumpel eine KTM (Hydraulikbremse vorne leck) wieder flott machen. Die Jungs meinten nur, sie hätten nie so viel Geduld aufgebracht wie ich.

Zuhause wurde der Scheinwerfer dann getauscht, und auch ein neuer Lenker verbaut (um einem möglichen Spontanbruch durch Haarriss zu entgehen). Auf die Reparaturmethode von unterwegs hab ich inzwischen ein Patent angemeldet 8-) ;)


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Dateikommentar: Puzzlearbeit am Reflektorrahmen
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Dateikommentar: Die reparierte Befestigung
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Dateikommentar: Tausche Scheinwerfer alt gegen neu!
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BeitragVerfasst: So 21. Jan 2018, 19:14 
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So hatte das am Unfallort ausgesehen.

Die Feuchtigkeit im Kühler ist Wasser, da ich die Maschine vorher gewaschen hatte. Durch das Umkippen lief allerdings auch Benzin aus, obwohl der Tank eher im unteren Drittel war. Ursache dafür ist mir nicht klar, die Maschine sprang auch nur einmal am Unfallort schlecht an, und fiel im Sand in Kasachstan auch noch mehrmals auf die Seite, dann ohne Spritverlust.


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Dateikommentar: trauriges Motorrad
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Dateikommentar: der Grund für die Misere
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